hochaufgelöste Bitmap-Importe
  • ill66ill66 April 2006
    Inkscape ist ja meine erste wahl für so layout-/dtp-geschichten.
    das problem dabei ist: wenn es um drucksachen geht, haben fotos u.ä., die im design enthalten sein sollen, ja notmalerweise eine vergelichsweise hohe auflösung (300dpi+).
    wenn ich ein solches bild in Ink. importiere, ist das ja ber riesengroß.

    jetzt weiß ich aber nicht, ob ich das mit dem auswahlwerkzeug einfach zusammenschieben kann oder ob dann mit dem foto irgendwas schlimmes passiert^^

    oder vielleicht gibt es eine möglichkeit, umgekehrt die inkscape-arbeitsfläche entpsrechend auf die hohe bildauflösung/größe am monitor des engefügten bildes anzupassen...?
    (ich hoff, das war verständlich^^°)
  • fZapfZap April 2006
    Hallo ill66,

    wenn Du das Foto in Inkscape verkleinerst passiert erst einmal nichts mit dem Orginalbild, es bleibt wie es ist, denn es wird einfach nur als link (xlink:href) in das SVG-Dokument eingebunden. Jede Vergrößerung und Verkleinerung hat nur eine Attributänderung (height, width) zur Folge. Füge 'mal ein Bild in Inkscape ein und klicke dann auf den integrierten XML-Editor . Zu sehen ist das Bild mit der Linkanweisung





    Bei Verdoppelung der Größe wir entsprechend


    ...
    height="120"
    width="120"
    ...


    der relevante Teil des SVG-Objekts und nicht des Bildes verändert.

    Das Problem bei Bitmap Bildern ist halt immer: sobald die Größe von der Ursprungsgröße abweicht, gehen Informationen verloren. Also bei Vergrößerungen _und_ Verkleinerungen. Das muss man eigentlich nur bedenken. Bei Vergrößerungen pixelt das Bild, bei Verkleinerungen gehen eventuell Details verloren, die vorher schon "klein" waren.

    Wenn ich Bitmapgraphiken verarbeite, notiere ich mir mir zuerst die Orginalgröße. Dann bearbeite ich das Bild zum Beispiel durch "Übermalen". In Inkscape lässt sich ja die Größe recht leicht an den Bildschirm anpassen Taste "6" (Zoom) und skaliere mir entsprechende Ausschnitte hoch oder runter, wenn ich es bearbeite. Nach Abschluss der Arbeiten, exportiere ich das Ergebnis in die Ursprungsgröße zurück und zwar bis auf den Pixel genau.

    Noch ein Tipp: bei Bitmaps die wieder exportiert werden müssen verändere die Größe in der Dokumenteneinstellung genau auf Bildgröße zB. 3000x 4000px. Dann zentriere ich das Bild mit *Umschalttaste+STRG+A -> "horizontal/vertikal relativ zur Seite"* auf die Seite und "sprerre" es. Nachher ist es dann recht einfach die Orginalgröße zu reproduzieren, da man nur die Seite exportieren braucht.
  • ill66ill66 April 2006
    wenn Du das Foto in Inkscape verkleinerst passiert erst einmal nichts mit dem Orginalbild, es bleibt wie es ist, denn es wird einfach nur als link (xlink:href) in das SVG-Dokument eingebunden. Jede Vergrößerung und Verkleinerung hat nur eine Attributänderung (height, width) zur Folge. Füge 'mal ein Bild in Inkscape ein und klicke dann auf den integrierten XML-Editor <X>.

    der relevante Teil des SVG-Objekts und nicht des Bildes verändert.

    ok, das hatte ich mir schon halbwegs gedacht^^

    Das Problem bei Bitmap Bildern ist halt immer: sobald die Größe von der Ursprungsgröße abweicht, gehen Informationen verloren. Also bei Vergrößerungen und Verkleinerungen. Das muss man eigentlich nur bedenken. Bei Vergrößerungen pixelt das Bild, bei Verkleinerungen gehen eventuell Details verloren, die vorher schon \"klein\" waren.

    das gilt jetzt aber für die normale, "richtige" bearbeitung wie in Gimp zb, ne?

    den rest von deinem posting versteh ich nicht.... *schäm*
    (ich sollte aber dazusagen, dass das thema auflösung + iLL sich noch nie vertragen hat --viele weise menschen sind bereits daran gescheitert, mir das nahe zu bringen)
  • fZapfZap April 2006
    das gilt nicht nur für die Berabeitung mit Gimp sondern auch für Inkscape. Wenn Du das Bild in einer anderen Größe, als die Ursprungsgröße exportierst hast Du das Problem. Auf der anderen Seite kommt bei der Verarbeitung eines tiff- oder jpeg- Bildes hinzu, dass Du es ja nicht als wieder in das gleiche Format bringen kannst und ggf. Konvertieurngsverluste in Kauf nehmen musst.

    In Gimp gibt es verschiedene mathematische Operationen ein Bild in eine neue Größe umzurechnen *Bild->Bild skalieren*, siehe "Interpolation".

    schäm
  • ill66ill66 April 2006
    aaah, ich glaub, der vorhang lichtet sich ein wenig^^°

    beispiel:
    wenn ich das layout inkl. text, linien und andere mögliche vektor-objekte in Inkscape erstelle und zwecks besserer visualisierung die fotos importier und mir (via auswahlwerkzeug) auf die passende größe schieb AAABER diese fotos VOR dem export des rests nach PNG wieder lösch, diese PNG in GIMP öffne (das ist so in etwa eh mein arbeistweg) und dort die fotos skalier (kubisch) und einfüge --bin ich dann auf der sicher(st)en seite?? (falls mir jemand bis hier folgen konnte^^°)
  • fZapfZap April 2006
    oO. hoffentlich kann ich nun folgen!?.

    Ich habe jetzt verstanden, dass Du eine importierte Bitmap-Graphik in Inkscape übermalen möchtest und Du das Bild vorher verkleinerst ("zusammmenschieben"). Anschließend vor dem Bildexport in png die Bitmap-Graphik wieder löschst und 2 Teilbilder (Orginal Bitmap Bild + Inkscape Export) in Gimp weiterbearbeitest?

    Wieso verkleinerst Du denn die Bitmap-Graphik in Inkscape. Das ist doch völlig wurscht -- Du kannst das Bild doch beliebig zoomen und bearbeiten? Oder gibt es ein Speicherproblem mit dem Rechner? Ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel

    Und was soll denn die "Sichere Seite" sein?. Die sichere Seite bedeutet für mich: so wenig wie möglich auflösungabhängige Graphiken zu verwenden. Das Endergebnis ist entscheidend, es gibt einen erheblichen Unterschied in der Anforderung der Graphiken, wenn ich ein DIN-A0-Plakat oder Bilder für eine Webseite mache.

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