Welches Textverarbeitungsprogramm ist das richtige?
  • Tekker November 2010
    Hallo liebe Gemeinde,

    ich denke, hier im Forum die richtigen Leute zu haben, um mir das passende Programm zu empfehlen. Für einfache, kurze Sachen reicht ja der OO-Writer aus, was aber bei einem mehrhundertseitigem Dokument? Automatische Erstellung von Inhaltsverzeichnis und Fußnoten wäre wünschenswert, Bilder sollen auch mit rein.
    Das einzige, was ich so im Kopf hätte, ist Latex, womit ich mich allerdings (bisher) überhaupt nicht auskenne. Lohnt sich der Einstieg oder gibt es (bessere) Alternativen?

    Optimal sollte das Programm noch über eine bestimmte Funktion verfügen. Der Fachbegriff ist mir entfallen, ich versuch's mal zu umschreiben. Also, bei Blocksatz haben wir ja rechts eine Flucht. Word etc. setzen dabei auch Satzzeichen innerhalb dieser Flucht, was beim Leser den Eindruck von Eingerücktsein hervorruft. Nun hab ich noch grob im Sinn, daß gute Programme Satzzeichen außerhalb dieser Flucht setzen, wodurch der optische Eindruck entsteht, daß es wirkliche eine rechtsseitige Flucht ist.

    Leichtes Einrücken der ersten Zeile nach erzwungenem Absatz wär übrigens auch toll. :)

    Vielen Dank für eure Hilfe! :)
  • tobiastobias November 2010
    Es kommt drauf an, was du genau machen möchtest. Wenn es sehr Layoutlastig ist, dann solltest du dir vielleicht Scribus anschauen. Wenn es aber ehr eine Diplomarbeit ist, mit viel Text und vielen Fußnoten, dann ist Latex schon eine gute Wahl.
  • fZapfZap November 2010
    Latex ist korrekterweise keine Textverarbeitung, sondern ein Textsatzprogramm, mit dem man zu sehr "schönen Ergebnissen":http://nitens.org/taraborelli/latex/ kommen kann.
    Man muss als erste Hürde die Auszeichnungssprache lernen, was kein Problem ist, wenn man andere Auszeichnungssprachen, wie HTML, kennt. Unter Umständen kann es sehr lange dauern, spezielle Lösungen in Latex zu finden, das vor allem dann problematisch ist, wenn man unter Zeitdruck arbeitet. Ein etwas leichteren Einstieg findet man z.B. mit "Lyx":http://www.lyx.org/ , ein sogenannter WYSIWYM („What You See Is What You Mean“) -Editor.
  • Coco November 2010
    Ich hab auch gesehn das es eine Extension für OO zu Latex gibt: http://www.ooowiki.de/Writer2LaTeX
    Werde ich bei Gelegenheit auch mal testen. :)
  • Tekker November 2010
    Danke für die Antworten! Also Latex, dann muß ich mich mal reinfuchsen. Bekomm ich damit auch den o.g. Effekt der Flucht beim Blocksatz hin? Ach ja, könnt ihr mir dazu evtl. noch n Tutorial empfehlen?
  • Tekker Dezember 2010
    Nochmal ich... :)

    Wollte mich da ja nun mit beschäftigen, stehe aber gleich wieder vor ner Frage:
    Welches Programm sollte ich nutzen? Lyx, Kile, Texmaker, Winefish, ...?
  • wasat Dezember 2010
    Die Vorlieben bei möglichen Editoren sind genauso verschieden, wie die Nutzer.
    Ich komme z.B. mit Lyx nicht klar und benutze Texmaker, aber sicher gibt es genug Leute, die auf Lyx schwören.
    Leg doch einfach los und wenn dir was nicht paßt, gehst du die Liste auf ubuntuusers.de/LaTeX-Editoren durch, bis du glücklich bist :).
    Als Tutorial und Nachschlagewerk benutzbar, sind die Hobbits der FernUni Hagen sicher einen Blick wert.
    Gruß, Andreas
  • Tekker Dezember 2010
    Danke, Andreas. :)

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